„LinkedIn ist Zeitverschwendung.“
Wenn ich für jedes Mal, wenn mein Partner Manuel Streifeneder (DerFinanznomade) LinkedIn als Zeitverschwendung betitelt hat, einen Euro bekommen hätte, wäre ich schon reich.
Damals sah er mir kopfschüttelnd dabei zu, wie ich Stunden in den Beziehungsaufbau, in Kommentare und Nachrichten gesteckt habe. Aus seiner Sicht als klassischer B2B-Unternehmer war das Ganze ein nettes zeitraubendes Spielzeug. Sein Fokus lag damals voll auf seinem eigenen Blog und Instagram.
Aber Manuel hat LinkedIn eine Chance gegeben:
→ Konsequente Frequenz: Er postet 2–3 Mal pro Woche eigenen, hochwertigen Content.
→ Gezieltes Networking: Er vernetzt sich aktiv mit seiner exakten Zielgruppe.
→ Mut zur Meinung: Er zeigt Kante und traut sich, in seinen Beiträgen auch mal unpopuläre Ansichten zu vertreten.
→ Expertise-Kommentare: Er schreibt täglich Kommentare unter anderen Beiträgen, die sein Fachwissen untermauern, statt nur stumpfe Einzeiler zu hinterlassen.
→ Zeitbudget: Er investiert jede Woche rund 6 Stunden in sein eigenes Community Management (Nachrichten und Austausch).
Das Ergebnis nach 8 Monaten konsequenter Arbeit? Rund 3.700 Follower und ein Postfach, in dem Anfragen mit diesem Satz auftauchen:
„Ich verfolge dich schon länger über LinkedIn.“
Heute ist die Plattform kein Zeitfresser mehr, sondern neben seinem Blog zu einem seiner wichtigsten Hauptkanäle für die Kundengewinnung geworden.

Was können andere Selbstständige, Dienstleister und Solopreneure aus dieser Transformation lernen? Hier sind die drei wichtigsten Learnings aus Manuels LinkedIn-Reise:
#1 LinkedIn Zeitverschwendung? Nur, wenn du dem Ganzen keine Zeit gibst
Der größte Fehler, den die meisten Skeptiker machen: Sie posten zwei Wochen lang drei Beiträge, erhalten kaum Resonanz und stempeln die Plattform als „bringt nichts“ ab. Manuel war früher auch immer mal wieder sporadisch aktiv – der echte Hebel kam aber erst, als er es über 8 Monate hinweg wie eine feste Routine durchgezogen hat. Sichtbarkeit und Vertrauen im B2B-Bereich brauchen Zeit. Wer nicht die Ausdauer für mindestens ein halbes Jahr Kontinuität mitbringt, verliert, bevor das Spiel überhaupt begonnen hat. (Ich helfe dir, konstant dranzubleiben: Hier geht es zu meinem Angebots-Rechner)!
#2 Motor „Kommentare & Nachrichten„
Viele denken, LinkedIn bestünde nur daraus, eigene Beiträge in den Feed zu werfen. Doch der eigentliche Motor für Manuels Wachstum war das Community Management. Wer jede Woche mehrere Stunden investiert, um bei potenziellen Kunden oder Multiplikatoren schlaue, fundierte Kommentare zu hinterlassen, zieht die Blicke fast automatisch auf das eigene Profil. Kommentare sind die beste (und günstigste) Werbefläche auf der Plattform. Nutze auch Nachrichten, um mit anderen in Kontakt zu kommen. Nicht zu künstlich. Vielleicht bietet ein Kommentar die Chance, eine gute Nachricht zu schreiben?
#3 Die Verpackung nützt nichts, wenn der Inhalt nicht schmeckt
Das ist vielleicht das wichtigste Learning überhaupt. LinkedIn ist eine Plattform, ein Reichweiten-Verstärker, eine wunderschöne Verpackung. Aber LinkedIn wird niemals ein schlechtes Angebot oder eine mangelnde Positionierung retten. Damit aus Followern echte Inbound-Anfragen werden, muss das Produkt oder die Dienstleistung dahinter überzeugen. Wenn das Fundament stimmt, wird LinkedIn zum Katalysator. Wenn das Produkt nicht „schmeckt“, verpufft jede Reichweite.
Fazit: Ist LinkedIn Zeitverschwendung?
Für alle, die heute noch abwinken und LinkedIn als reine Zeitverschwendung abtun, zeigt Manuels Case Study: Ihr könntet euch irren. Es erfordert Disziplin, Kante und wöchentliche Arbeit. Aber wer bereit ist, das System zu verstehen und Zeit in echten Austausch zu investieren, baut sich einen Kanal auf, der organisch Kunden bringt.
Wie stehst du zu der Plattform?
DANKE für deine Begleitung und deinen SUPPORT!
Hab einen wundervollen Tag,
Grüße,
Deine Nicole
PS: Lass uns auf LinkedIn vernetzen!
